Energie effizient durch KNX nutzen |
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Voraussetzungen für eine energieeffiziente Verwendung der Gebäudetechnik ist eine energetisch günstige Architektur, z.B. optimale Wärmedämmung, und eine moderne Anlagentechnik. Unbestimmte Faktoren wie das Nutzungsverhalten von Licht, Wärme und Kälte nehmen auf das Ergebnis der Energieeffizienz weiterhin Einfluss. Um diese unklaren Faktoren zu überwachen, wird ein dynamisches Gebäudemanagementsystem mithilfe von KNX eingesetzt, das den Energieeinsatz bei Bedarf im laufenden Betrieb regelt. So funktioniert die KNX-Technologie: Busgeräte im Managementsystem regeln die Wärme- und Kältetechnik des Gebäudes. Sensoren und Zeitprogramme steuern die Beleuchtung. Eine gewerkübergreifende Autonomie verknüpft Tageslichtsysteme, Jalousien und Lüftungsanlagen. Intelligente Verbrauchserfassung (Smart Metering) sowie Kopplung an intelligente Stromnetze (Smart Grid) eröffnen weitere Optimierungsmöglichkeiten für die eigene Gebäudetechnik. Die Nutzen-Vorteile von KNX sind weitreichend – Komfort und Wohlbefinden stehen aber immer im Mittelpunkt. Durch KNX kann eine flexible Elektroinstallation bei Nutzungsänderung oder -erweiterung vorgenommen werden. Die Verwaltung und Wartung der Gebäude ist übersichtlich und leicht verständlich. Zudem erfolgt durch KNX eine erhöhte Sicherheit für Sachwerte und Personen. Damit ist der Gedanke, dass Energieeinsparung und -Effizienz nur der einzig große Nutzen von KNX ist, beispielhaft widerlegt. Eine Praxisstudie belegt zudem die Einsatzwirkung von KNX. Es kann bis zu 60 Prozent Energie bei der KNX-Beleuchtung sowie -Lüftungssteuerung und 50 Prozent bei KNX-Einzelraumlösungen eingespart werden. Mit einer KNX-Steuer- und -Regeltechnik kann mit 5 bis 20 Prozent Energiegewinn gerechnet werden. Licht: je nach Nutzungsverhalten regelbar Bürogebäude mit viel Personenverkehr sollen hell und lichtdurchflutet sein. Das Licht in solchen Räumen immer wieder ein- und auszuschalten, ist aber nicht problemlos möglich. Museen, Fabriken und Parkhäuser dagegen benötigen eine stetige Beleuchtung. Mit einem Zeitprogramm kann KNX sich leicht an bestimmte Lichtanforderungen eines Gebäudes anpassen. Mögliche Maßnahmen zur Energieeinsparung wären u.a. eine Regulierung über die Einschaltdauer, Abschaltung bei genügend Helligkeit oder eine automatische Regelung des Luxwertes am Arbeitsplatz. Das Licht in Fluren und Treppenhäusern kann bedarfsabhängig gestaltet werden. Wärme und Kälte: ein abgestimmtes Zusammenspiel Weiteres Potenzial zum Energiesparen ergibt sich in der Wärme- und Kältetechnik für Einzelraumlösungen. Zeitprogramme mit Temperaturprofile ermöglichen eine optimale Wärmeverwendung. Darüber hinaus erzeugt das Zusammenspiel von Wärme-, Kältetechnik und Beschattung ein angenehmes Raumklima erzeugt. Diese gewerkübergreifende Anwendung sichert zusätzlich den effizienten Einsatz von Energie. Je nach Belieben kann die Beschattung außerdem manuell gesteuert werden und damit unabhängig von Wärme und Kälte eingesetzt werden. Energiesparen: wirkungsvoll und flexibel Das gemeinsame Wirken aller Gewerke in der Raum- und Gebäudeautonomie lässt eine hohe Energieeffizienz entstehen, denn alle Funktionen sind bei der KNX-Technologie zentral gebündelt und aufeinander abgestimmt. Über Management- und Visualisierungssysteme können die verschiedenen Funktionen überwacht und verwaltet werden – damit ist eine zentrale Erfassung, Abbildung und Archivierung der Systeme gewährleistet. Über Schnittstellen lassen sich weitere Funktionen der Gebäudetechnik in den laufenden Betrieb konfigurieren. Ein Störmeldemanagement erhöht die Verfügbarkeit der Anlagentechnik. Somit werden Fehler schneller gefunden und behoben. netyard als Systemintegratoren kann aus über 7.000 zertifizierten Produkten von 225 Herstellern geeignete KNX Busgeräte für unterschiedliche Gewerke wählen. Dieser weltweite KNX-Standard für intelligente Gebäudetechnik macht es möglich, profitable Einsparungen in den Energiekosten zu erzeugen und die Energieflüsse im laufenden Gebäudebetrieb je nach Bedarf zu steuern und zu überwachen. Quelle: Gira Giersiepen GmbH & Co. KG, www.gira.de
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